Dunkel, wie dunkel in Wald und in Feld!
Abend schon sank auf die durftige Welt.
Nirgends ein Licht und nirgends ein Rauch,
Und und ein Lerche im Sanfte noch faucht.
Kommt aus dem Dorfe der Bursche heraus,
Geleitet trotzig mein Liebchen nach Haus,
Führt sie vorbei an den Weidengebüsch,
Redet so viel und redet so misch:
"Leidest du Schmach und leidest du Groll,
Leidest du Spott von den Andern um mich,
Wäre die Lieb' so rasch wie sie schied,
Wäre die Lieb' so rasch wie sie schied!
Scheiden wir rasch mit Gewitter und Regen,
Scheiden wir rasch mit Gewitter und Regen,
Du gingst von hinnen mit Gottes Segen!"
Spricht das Mägdelein, Mägdelein spricht:
"Unsere Liebe, sie trennet sich nicht!
Fest ist der Stahl und das Eisen gar sehr,
Unsere Liebe ist fester noch mehr."
"Eisen und Stahl, man schmiedet sie um,
Unsere Liebe, wer wandelt sie um?
Eisen und Stahl, sie können zergehn,
Unsere Liebe muß ewig bestehn!"
"Eisen und Stahl, sie können zergehn,
Unsere Liebe muß ewig, ewig bestehn!"